Steuerdatenraubkopie

Bitte keine Bigotterie. Nö, besser die Bundesregierung bewahrt ihre Transparenz und Aufrichtigkeit. Dass da bloß kein falscher Eindruck entsteht. Und ein paar hundert Steuermillionen sind Rechtsstaatlichkeit und Datenschutz allemal wert oder könnt ihr es verantworten, wenn die Schweiz am Ende wegen eines Raubkopierers von chinesischen Kommunisten gerettet werden müsste? Na also.

Tags: Deutschland, Hervé Falciani, Schweiz, Staatsbankrott, Staatsfeinde, Steuer

Sozialisieren: twitter, facebook usw. RSS-Feed: Kommentare verfolgen

3 Reaktionen zu “Steuerdatenraubkopie”

  1. Peter Weigelt

    Ich verstehe die Aufgeregtheit nicht.

    Steuerhinterziehung ist ein Offizialdelikt und muss verfolgt werden. Dass darüber überhaupt diskutiert wird ist unglaublich.

    Aber es zeigt, wie sich beim Thema Geld und Steuern die absurdesten Koalitionen bilden. Leider sind die Mehrzahl der Gehirne schon völlig verseucht.

    Meine Tante, eine Fleischverkäuferin, erkläre vor einigen Jahren:

    Es ist doch unglaulich, dass man auf Zinsen Steuern zahlen müsse – wobei sie es einfacher ausdrückt – frei nach der FDP Propanda: Das man Steuern auf sein versteuertes Geld zahlen müsse!

    Aus diesem Grund hatte sie Geld nach Luxemburg gebracht.

    Wer in diesem Land unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze arbeitet, dem wird neben den Sozialabgaben auch noch die Einkommensteuer automatisch abgezogen. Zusätzlich muß er auf alles was er kauft noch 19 Prozent MWSt bezahlen.

    Was waren das für Zeiten, als der Bauer noch ein Zehntel abgeben mußte!

  2. Alexander Otto

    Frau Merkel plädiert überraschend für den Ankauf der Daten. Wenn diese Angaben für die Bekämpfung der Steuerhinterziehung «relevant» seien, erklärte sie, müsse man in den Besitz der Daten kommen. Schließlich sei sie – wie jeder vernünftige Mensch – dafür, dass Steuerhinterziehung geahndet werde.
    Guido Westerwelle dagegen sieht den Ankauf skeptisch – aber der ist ja auch weder Jeder noch vernüftig.

  3. Flug

    Das es auf lange Zeit nicht gut gehen, war mir schon lange klar. Dennoch habe ich den Verdacht, dass längst nicht alle Informationen wirklich vorliegen. Gerade jetzt, wo es doch diese riesen Steuerdebatten bei uns gibt, gibts zufällig so eine CD? Sehr gutes Timing, kann man doch so einfach den Finger heben und alle auffordern sich lieber schnell selbst anzuzeigen. Jetzt gibts wohl alle 2-4 Jahre eine neue “CD”. Auch wenn das vielleicht etwas zu weit geht, aber ich könnte mir vorstellen auch die Schweiz bekommt da ihren Anteil fürs “mitspielen”.

    Gruß
    Wolf

Kommentar schreiben

Mit dem Absenden Ihres Kommentars willigen Sie ein, dass der angegebene Name, Ihre E-Mail-Adresse und die IP-Adresse, die Ihrem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, von mir im Zusammenhang mit Ihrem Kommentar gespeichert werden.