Denken hilft, nützt aber nicht so richtig.

Demütige Akzeptanz des Irrationalen spart somit Lebenszeit und Kalorien. Durch Nichtdenken gewonnene Ressourcen können in – der Kontingenzbewältigung förderliche Güter – getauscht werden. In dieser Saison ist das ultimate Distinktionsmerkmal innovativer National- und Neuroökonomen diese würdevolle Vor- und Ablagemappe für bedenkenlos Nichtbedachtes. Das Portefeuille aus gefälligem Kunstleder in Rindshautanmutung bietet beispielsweise unserem Finanzminister Blickschutz gegen die fristeninkongruente HRX-Bilanz. Nützt zwar auch nicht, das aber immerhin sofort und für länger.

Tags: Finanzkrise, HRE, Neuroökonomie, Peer Steinbrück

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2 Reaktionen zu “Denken hilft, nützt aber nicht so richtig.”

  1. carlo

    Naja…..die Überschrift im Handelsblatt “Koalition will kurze Frist für HRE-Enteignung” erstaunt mich. Sowas hab ich ja noch nie gehört.
    Wie kann denn etwas, was nichts mehr wert ist enteignet werden?
    Oder handelt es sich dabei nur um theologisch-juristische Konstrukte?

  2. Alexander Otto

    Enteignung als Aneignung fremder Schulden. Wer enteignet mich? Bitte Peer, du alte Stamokappe!

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