In der Pharma-Branche herrschen raue Sitten

Merk lässt sich die Übernahme der Schering AG fürstlich bezahlen und Bayer macht ein zweifelhaftes Investment.

Zu einer Übernahmeschlacht um die Schering AG ist es im März diesen Jahres nicht gekommen, dazu sind die Zukunftsaussichten des Berliner Pharmaherstellers auch zu fragwürdig. Trotzdem wird die Übernahme für Bayer teurer als erwartet: Mehr als 14,6 Milliarden Euro, also 77 Euro pro Aktie, das war dem Darmstädter Pharmaunternehmen Merck KGaA (WKN 659990) dann doch zu teuer für den Kauf der Berliner Schering AG (WKN 717200). Die Leverkusener (WKN 575200) sahen das anders und boten satte 86 Euro für eine Aktie des Berliner Pharmakonzerns weiter bei germanblogs …