Rentner heizte mit gestohlenen Opferlichtern – recht so!

Keine Verschwendung fossiler Energieträger durch Aberglauben!Unglaubliche 800 Euro Schaden soll ein 58-jähriger Frührentner aus der Gemeinde Dorfen durch den Diebstahl von Opferlichtern zu Heizzwecken verursacht haben.

Das berichtet zumindest der merkur-online. Der Mann ging regelmäßig in die Marktkirche am Unteren Markt (Nomen est Omen). Nicht etwa um zu beten, nein um sich Brennstoff zu holen. Die Feldbüttel des Kirchensprengels wissen gar noch Infameres zu berichten. Der Frührentner versuchte auch durch Betteln an Geld zu gelangen – dieser Satan! Zitat merkur-online:

Nicht selten wird das Geld, das er geschenkt bekommt, dann im Wirtshaus in Bier umgesetzt.

Hey, wo ist denn da das Problem? Sozioökonomische Inkompetenz endet eben nicht zwangsläufig in  pastoraler Bevormundung und katholoformer Heiligkeit.

Dazu gewinnt die Moral-Huberei ganz neue Dimensionen. Wirklich existenzielle Fragen tun sich uns auf: Verursachen die Energiekonzerne durch ihre brutale Preispolitik mittelbar den Raub von wärmenden Opfergaben aus christlichen Tempeln? Und kann frau überhaupt etwas stehlen, was zuvor an eine nicht existente Entität verschenkt wurde?

Rätsel über Rätsel – Nicht jeder Arme schmückt die Kirche, aber jede Kirche wärmt die Armen – alles sehr bedenklich, aber irgendwie doch tröstlich.

[Bildnachweis: www.pixelio.de; © Norbert Höller/PIXELIO; Lizenzvertrag redaktionell und kommerziell]

Ein Gedanke zu „Rentner heizte mit gestohlenen Opferlichtern – recht so!

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