Unheimlich – 158.400 SchülerInnen weg!

WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt berichtet, verschwanden nach dem Schuljahr 2008 158.400 Schulkinder (1,7 Prozent) – aber nicht einfach so:

Namhafte Depopulationsbiologen vermuten jetzt erstmals einen Zusammenhang mit den allgemein sinkenden Reproduktionsraten. Besonders in Brutgebieten mit unzureichendem Nahrungsangebot sei der Schülerschwund ein natürlicher Vorgang. Die Experten warnen dringend vor übereilter Zufütterung aus öffentlichen Händen. Auf Dauer führe die Verschärfung der Aufwuchsbedingungen zu einer genetischen Optimierung der Nützlings- bestände.
Die FAZ weißt ausdrücklich auf das enorme Einsparpotential der Schüler-Degression hin. Pro Schulkind stünden aus dem Konjunkturprogramm-II etwa 115 Euro zur Verfügung. Der jüngste Kinderschwund habe also bereits über 18 Millionen Euro für sinnvollere Verwendungen freigesetzt.
Die Deutsche Bischofskonferenz distanziert sich präventiv von verfrühten Holocaust- Vergleichen. Man wolle die Kirche zunächst im Dorf lassen, notfalls auch leer.

Ein Gedanke zu „Unheimlich – 158.400 SchülerInnen weg!

  1. Jana

    Die FAZ sieht eben alles positiv, was geht… Und sie haben noch nicht mal die Millionen erwähnt, die jetzt im Bildungsetat gespart werden könnnen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.