Wohlpflicht – Workfare – Workfarce – Warfare

«Wenn wir garantieren, dass jeder am Leben erhalten wird, der erst einmal geboren ist, werden wir sehr bald nicht mehr in der Lage sein, dieses Versprechen zu erfüllen.» (Neoliberalismus- Ikone Friedrich Hayek)

Hayeks deutsche Chef-Apologetin Angela Merkel will nach der Wahl endlich ernst machen: Die Pflicht zur unbezahlten Arbeit soll für alle ALG-II Empfänger gesetzlich verankert werden. Bei Weigerung droht die ersatzlose Streichung sämtlicher Leistungen. Die Arbeitskraft ist in Zukunft kostenlos zur Verfügung zu stellen. Diese Dienstpflicht bleibt nicht auf gemeinnützige Aufgaben beschränkt, bei Bedarf sollen die Nützlinge auch von der Privatwirtschaft angefordert werden dürfen; via berliner umschau.

By the way: Die Bundesrepublik Deutschland ist Unterzeichnerin der ILO-Abkommens 29. Nach Artikel 2 ist jede Art von Arbeit, die unter Strafandrohung angeordnet wird, als Zwangsarbeit definiert und verboten.

Workfare, ach so.

13 Gedanken zu „Wohlpflicht – Workfare – Workfarce – Warfare

  1. Patriot

    Das einzige, was in dieser momentanen „braunen Soße von dämlichen Ergüssen“
    „führender“ Köpfe in Deutschland übrigbleibt, ist ein sehr dumpfer Nachgeschmack von Mentalitäten, die wir seit 65 Jahren abgeschüttelt glaubten.
    Dem ist offensichtlich nicht so. „Herrenmenschendenken“ wird wieder salonfähig, predigen von Unmenschlichkeit zur Staatsraison.
    Das Gedankengut Adolf Hitlers brauch keine Diktatur, wenn die führenden Köpfe in Deutschland nichts gegen diese immer mehr aufbrausende, ekelerregende Mentalität unternehmen.
    Soziale Ausgrenzung und Diskrimierung ist der erste Schritt in ein Unrechts-Regime.
    Das ist die Vorgehensweise jeder Diktatur. Deutschland ist leider in vieler Hinsicht in braune Fahrwasser zurückgerudert. Frau Merkel schert dies überhaupt nicht.
    Vielleicht ist es auch das Fehlen demokratischer Grunderfahrungen, die Frau Merkel daran hindert, ein Machtwort zu sprechen und die Hetzkampagnen gegen sozial schwache Menschen zu beenden.
    Es gilt nach wie vor : „Wehret den Anfängen !“.

  2. Pingback: chefarztfraulicher:beobachter » Franz-I

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