Asselwasser

WARNUNG Dieser Text ist geeignet, die Lebensqualität seiner Leser nachhaltig zu beeinträchtigen.
Irgendwann, wenn man nur lange genug durchs Zwischennetz klickt, finden sie uns, die «Scheußlichkeiten die jede Vorstellungskraft sprengen*». Mich ereilten sie gestern auf dem zunächst harmlos wirkenden Netz-Portal der Süddeutschen-Zeitung.
Eine Meldung, die meine Neigung zum Alkoholismus unwiderruflich zum Vorsatz verfestigt hat. Aber warum soll ich mich alleine zugrunde saufen? Ich will euch nichts ersparen. Klickt das hier mal an, danach ist nichts mehr wie es war. Es ist kein Rost.
Fein, werdet ihr tapfer denken, das sind doch bloß besonders nahrhafte Proteine, also was soll’s. Denkt ihr jetzt. Morgenfrüh beim Zähneputzen, spätestens wenn der leitungswasser- gebrühte Kaffee vor euch dampft, ist aller Mut verloren.
Dann schleichen sie sich an: Kerbeltiervisionen, eine zart nussige Note auf der Zunge, das feine Kribbeln der unzähligen Beinchen am Gaumen und dieser modrige Abflussgeruch – überall. Kotz, Wodka.
Tipp: Wenn vorhanden, trinkt das destillierte Wasser aus dem Dampfbügeleisen. Ach so, ihr müsst mir nicht dankbar sein. Dafür nicht.

3 Gedanken zu „Asselwasser

  1. Kassandra

    Ooch, das bißchen Tiermist. Ist doch nichts gegen den Menschen-Mist: die Antibabypille, „Tamiflu & Co.“, Chlor, Uran, Pestizide u.ä. im „Trink“wasser, die oft gar nicht ausgefiltert werden können, weil noch keine geeigneten Meß- und Filterverfahren vorhanden sind/ seien und die sich oft im menschlichen Körperfettgewebe anreichern und die Konjunktur auf dem Gesundheitsmarkt ankurbeln und das quantitative Bruttoinlandsprodukt fördern.

    Prost Mahlzeit!

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