Franz-I

Dann klappt’s auch mit der Vollbeschäftigung: «Wer auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Stelle findet, soll bei Kommunen oder Wohlfahrtsverbänden angestellt werden, um damit seine Bezüge aufzubessern, und eine Arbeitsgelegenheit erhalten, bei der er bis zur Höhe des ungekürzten Regelsatzes hinzuverdienen kann.» 1-Euro-Jobber gelten im Sinne des SGB-III nicht als arbeitslos. Sie werden nicht in der Arbeitslosenstatistik ausgewiesen. Wir kommen der Sache jetzt allmählich näher.

8 Gedanken zu „Franz-I

  1. Fragezeichen

    Eine ältere Bekannte (Anfang Achtzig) erzählte mir vor Kurzem, dass das früher, als es bei uns ganz, ganz viele Erwerbsarbeitslose gegeben hat, auch so gemacht worden sei. Man habe das Vorgehen damals ‚Arbeitslager‘ genannt; erst später habe man/ sie erfahren, was für Lager und Unternehmen das gewesen sind.
    Sie sagte mir, dass das nach ihrer Meinung/ Erfahrung heute der gleiche Mechanismus sei wie damals. Der einzige Unterschied heute sei, dass es eine minimalste Bezahlung gäbe (Regelsatz, Unterkunft (gab es damals auch) und Heizung, Mehraufwände für schwere! chronische Erkrankungen z. B. bei Krebs ab einem BMI unter! 18,5 und eben dann der weiterhin minimale Zuverdienst) – so dass das KZ heute IN den Menschen hineinverlegt würde und das Ausland und die Presse wieder nicht aufschreien bräuchten und würden.

    @ Kassandra:
    Das nennt man dann wohl ‚ethnische Säuberung‘, oder? Unter dem Siegel des Wohlmeinenden.

    Die Aufgabe, die sich uns allen heute stellt: Ohne Krieg und ohne sog. Finanzkrisen eine Welt wachsen zu lassen, in der ein jede/r ein menschenwürdiges Dasein findet und eine/n wirklich sinnvollen Beruf(ung) ausübt.

  2. Kassandra

    Wohlfahrtsverbände und Co. leben dann noch besser von auf Dauer ausgezehrten Mangelernährten, die staatlichen Subventionen bleiben den Verbänden und Co. gesichert, werden womöglich sogar noch erhöht, weil sie jetzt ja noch wohltätiger werden.
    Und durch Lohndumping erodierende Steuer- und Beitragseinnahmen sichern den Wohlfahrtsverbänden dann auch langfristig den billigen Arbeitskräfte-Pool, nein denen ihn sogar noch aus.
    Und den Pool der Tafel-Kunden ebenfalls.

    Wohlfahrtsverbände und Co. werden mit dieser christlichen oder zumindest überkonfessionellen Nächstenliebe dann zu den dann allergrößten Arbeitgebern im Land mutieren, groß sind sie ja bereits.

    Wie lange (durchaus gut qualfizierte, auch akadmisch gebildete) Mangelernährte und sich gleichzeitig auch auf ordentliche Stellen Weiterbewerbende und Hoffende das wohl körperlich, geistig und seelisch durchhalten? Nun, das Ergebnis kommt dann dem Gesundheitswesen zugute. Auch dort wollen Erwerbsarbeitsplätze gesichert werden. Und in der Justiz, den Bestattungsunternehmen … .

    Wir halten das Bruttosozialprodukt!

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