Armee & Demokratie: Verraten und nach Afghanistan verkauft

Herzzerreißende Betroffenheitsvisagen stellen unsere Politikdarsteller jetzt zur Schau. Man sorgt sich schon, welche Art Prodepressiva Frau Merkel und Herr zu Guttenberg für solche Auftritte jetzt täglich schlucken müssen.
Aber Emotional-Doping ist gar nicht nötig: Die sogenannte politische Klasse glaubte offenbar tatsächlich bis zuletzt und als letzte an die eigene Propaganda. Jetzt ist der Schrecken groß.
Überflüssig die Frage, ob diese Leute auch an die demokratische Legitimation ihres Krieges glauben. Wir konnten sie ja nicht abwählen. So what?
Tja, und daher müssen die Deutschen nun auch endlich mehr Anteilnahme und Solidarität mit der Truppe zeigen. – So viel feige und hinterhältige Anteilnahme wie die Regierungen, die unsere Soldaten seit 2001 gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit und ohne angemessene Bewaffnung in ein sinnloses Debakel schicken? Was für eine widerliche Bigotterie.

5 Gedanken zu „Armee & Demokratie: Verraten und nach Afghanistan verkauft

  1. landbewohner

    ja,ja die gute alte dolchstoßlegende! da sitzen die taliban in ihren berghöhlen, sehen in der tagesschau, wie wenig die deutsche bevölkerung ihre kämpfer mental unterstützt und schwupp greifen sie zu kalaschnikoff und mini pershing um fglugs ein paar „unserer jungs feige aus dem hinterhalt zu ermorden“.

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