Euro-Krise beendet – Staatshaushalt saniert – Aufschwung jetzt!

Die Erlöserfunktion der Chefarztfrauen-Entität zwingt zur Multifunktionalität. Heute beispielsweise war ihr tätiger makroökonomischer Sachverstand gefragt. Versprochen, gehalten:

Angie und ihre Krötenlutscherkumpels sind derart mit Treppeaufwärtskehren beschäftigt, dass ihnen das Offensichtliche entgeht: Europas Schulden können annihiliert, die deutsche Exportwirtschaft stimuliert und sogar das griechische Außenhandelsdefizit ausgeglichen werden – ganz einfach indem der Euro bis auf Dollar-Parität abwertet.

Tscha, und damit das jetzt mal endlich vorwärts geht, hat die Chefarztfrau heute Morgen dem wall-street-journal getwittert, dass Herr Köhler aus Verzweifelung über die unsolide deutsche Finanzpolitik zurückgetreten sei:

Hilft sofort …


Ein Gedanke zu „Euro-Krise beendet – Staatshaushalt saniert – Aufschwung jetzt!

  1. RaGu

    Politik/er in Deutschland:
    Man starte mit einem (relativ) gesunden Staat.
    Man übernehme neben alten (Israel, DDR, NATO, UNO, EU) auch neue und zusätzliche Verpflichtungen, die nebenbei auch ordentlich Kohle fordern (Israel, exDDR, exUdSSR, NATO, UNO, Übersiedler, EU).

    Nachdem überraschenderweise erkennbar wird, dass die Einnahmen dadurch nicht steigen und (verheimlichte) Reserven geplündert sind (z.B. Rentenkasse) muss man etwas tun.

    Stellvertretend für das Volk verkaufe (korrekt: verschleudere/verschenke = privatisiere) man das „Volksvermögen“, z.B. Versorgungsbetriebe, Verkehrsbetriebe, Ländereien, Liegenschaften, Brauereien (schluck). Begründung: der Staat kann sowas nicht führen, alles zu teuer/unwirtschaftlich.

    Flankierend dazu erleichtere man das Schaffen von Billig- und Billigstarbeitsplätzen durch konsequenten Verzicht auf Steuereinnahmen von „Investoren“ (hochhalten/steigern von Profiten). Eigenkapital ist verpönt/unnötig, Gewinne (sind privat!) fließen sofort ab, Finanzierung praktisch ausschließlich durch Fremdkapital.

    Stellvertretend für das Volk stopft man die Finanzlücken durch Geld, welches die Profiteure der obigen Verfahren im Überfluss haben. Natürlich gegen maximale Zinszahlungen. Diejenigen mit Geld kassieren also sowohl von den Arbeitnehmern (dank Verzicht) als auch vom Staat (der die „noch Arbeitnehmer“ teil- und den Rest voll alimentiert).

    Nachdem die Verschuldung (sämtlicher Ebenen) exorbitante Werte erreicht hat (gilt auch für die Zinszahlungen) entschließt man sich zu sparen, um den Kreditgebern die Knete wieder zurückzugeben. Natürlich über Jahre hinweg, die sollen schließlich nicht darben.

    Gucksch du Wie: Von den Eigentümern (Agdschionärn – Brüderle) der Betriebe mit nennenswerten Beschäftigtenzahlen gibt’s nischt ausser der Aussicht auf eine rasante Steigerung der Abeitslosenzahlen. Jeglicher Gewinn aus einer Produktivitätssteigerung (zum Nachteil von z.B. Portugal, Italien, Grie… – die PIGS halt) geht ja in eine Privatschatulle. Von den „Kleinen“ gibt’s auch nix, denen fehlt dank (zwangsweisem) Konsumverzicht die Perspektive.

    Also: nix mit Steuereinnahmen.
    Aber da sind ja noch die weniger Begüterten, Rentner und Faulen, denen es schon immer viel zu gut ging („über ihre Verhältnisse leben“). Kriegen sie Geld für umme – kürzen/streichen. Wer sich nicht freiwillig eine Arbeit sucht (ist uns doch egal, wo) wird eben (zwangs-) motiviert. Das bringt zwar kein Geld, eröffnet aber die Möglichkeit, denen mit Kohle eine Verpflichtung abzunehmen, worauf die für eine kleine, staatsschuldenmindernde Spende bereit sein könnten. Dass dies reguläre Beschäftigungsverhältnisse kostet ist eine bösartige Behauptung für jeden, der dies aus Gewissensgründen ablehnt. Die fetten Rentner könnten sich beim Konsum etwas zurückhalten, ist eh‘ nicht gut für’s Cholesterin. Die Kinder könnten von den Eltern unterrichtet werden …
    Aber woher kommen denn jetzt die Staatseinnahmen zum Schuldenabbau? Fragen wir doch die Griechen (ausser Insolvenz geht nichts mehr!).

    Dass dies den aktuellen Politikern langsam keinen Spass mehr macht mit dem bl*den Volk ist nachvollziehbar. Nach Koch, Köhler, Wulf … – ich würde auch gehen.

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