Endlich auch Elite: Norbert Hansen

Das aktuelle ICE-Logo in der Schriftart DB Head auf einem ICE 3Vom Gewerkschaftsvorsitzenden zum Arbeitsdirektor der Bahn AG – eine konsequent neoliberale Karriere. Als kleines Dankeschön gibt’s einen kurzen Eintrag in die Kaderakten.

Es scheint ein sozialdemokratisches Phänomen zu sein: Erst gewinnen die Genossen Ansehen und Einfluss als Vertreter der Arbeitnehmerschaft, dann wechseln sie gutdotiert in die Privatwirtschaft. Politik als reines Karriere-Vehikel und sonst nix, so wie jetzt bei Norbert Hansen; Tagesschau vom 8. Mai. Dessen ausführlichen Lebenslauf findet ihr noch auf den Seiten der Bahngewerkschaft TRANSNET, quasi als Handbuch zum Aufstieg.

Klar, dass Herr Hansen ein SPD-Parteibuch hat. Die Dinger taugen nebenbei vermutlich noch als Eintrittskarte zum Gasprom-Skatclub in der Bahn-Lounge.

Eine ausführliche Betrachtung zu Herrn Hansens Rochade findet sich im Spiegelfechter: Tragödie Deutsche Bahn – nächster Akt.

Bloß, wenn wir uns schon bescheißen lassen müssen, dann doch lieber direkt vom Oberlama! Ach so, wenn die Bahn endlich bis zur Fahrunfähigkeit privatisiert ist, dürfen wir das Alteiseisen eh mit Verlust zurückkaufen. Die Neuseeländer machen es und gerade vor …

[Bildnachweis: Sebastian Terfloth; CC Attribution ShareAlike 3.0 Unported]

2 Gedanken zu „Endlich auch Elite: Norbert Hansen

  1. ekelhaftung

    Heribert Prantl in einem Kommentar über Norbert Hansen: „Mehdorn hatte den Gewerkschafter Norbert Hansen als nützlichen Idioten einstellen wollen. Nun ist er nicht einmal mehr nützlich.“

  2. Peter Domnik

    Hallo Kollege Hansen,
    Bist du doch schwach geworden? Ein paar Milliönchen im Jahr mehr, wer kann da schon nein sagen. War wohl geplant. Da sieht man wieder, dass jeder käuflich ist. Jetzt gehörst du zu denen, gegen die du immer in unserem Interesse gekämpft hast. Ich hoffe doch sehr, dass dein Nachfolger mehr Arsch in der Hose hat als du. Ich darf doch als Kollege noch du sagen, oder?
    dein Vorschlag, dass die Lockführer die kleineren Bahnhöfe nebenbei noch reinigen sollen, finde ich gut. Die können sich doch noch einen Besen in den Allerwertesten stecken und nebenbei den Bahnhof fegen.
    Währen der Fahrt die Fahrkarten kontrollieren oder verkaufen wäre auch nicht schlecht. So könntest du noch ein paar Arbeitsplätze einsparen.
    Du bist und bleibst ein toller Kerl.
    Mit kollegialem Gruß

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