Zahlen (nackt) belegen: Private Krankenversicherungen sind gesundheitsschädlich

Gestiegene Leistungsausgaben … die natürliche Antwort auf die von der Regierung geförderte Zweiklassenmedizin, so kommentierte heute  F.U. Montgomery gegen- über dem Tagesspiegel.

Privatpatienten werden offenbar immer kränker. Ihre Behandlung weist ein erhöhtes  Komplikationsrisiko auf. Im Jahr 2007 stiegen die Versorgungsaufwendungen der privaten KVs um 6 Prozent, die der gesetzlichen KVs dagegen nur um 3 Prozent. Deren Patienten blieben also um 3 [!] Prozent gesünder. Dementsprechend entwickelt sich auch der Krankenstand der gesetzlich versicherten Arbeitnehmer zusehend ins Irrelevante. Zweiklassenmedizin invers – über die Ursachen wird natürlich noch gerätselt. Womöglich fehlt den Leuten mittlerweile einfach das Geld für eine angemessen ungesunde Lebensführung. Alles sehr seltsam?

4 Gedanken zu „Zahlen (nackt) belegen: Private Krankenversicherungen sind gesundheitsschädlich

  1. Alexander Otto Beitragsautor

    Nö, ich bin auch nur Heiliger aus Mangel an Gelegenheit. Systeme, die auf die höhere Moralität ihrer Organe angewiesen sind, scheitern ja eher regelmäßig.

  2. Chat Atkins

    Nun, ja – du kannst nicht eine Gruppe medizinischer Naschkätzchen vor eine Schüssel voller Beitrags-Sahne stellen, und dann erwarten, dass sie ausgerechnet auf Asketismus und Moral verfallen.

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