Atonalismus

MANCHESTER/BERLIN Der Philosoph Jay Kennedy will in Platons Dialogen eine Struktur erkannt haben, die auf der antiken griechischen Musiktheorie gründet. Gewiss hat der Mann recht, wo doch schon die ersten Chefarztfrauen ausschließlich in harmonischen Strukturen texten ließen (einfach Url einwerfen).
Staatskünstler interpretieren die schwarz-gelbe Regierungstätigkeit übrigens als ambitionierte Stockhausen-Adaption. Kulturbanausitäten sind da wohl unangebracht (Klavierstuck X).

Ein Gedanke zu „Atonalismus

  1. RaGu

    Alles eine Frage der (Ein-) Bildung. Kultur muss erlernt werden. Dafür gibt’s schließlich die „Kulturschaffenden“. Das sind keineswegs die, die tatsächlich „schaffen“ (arbeiten, werkeln, hauen, hämmern, malen, schweißen usw.) sondern diejenigen, welche mit und über die Kultur ihr (glücklicherweise extrem selten ärmliches) Dasein fristen. Das Problem besteht darin, diese einträgliche Kultur zu vermitteln, damit sie verkäuflich wird (auch Filosofen [neudeutsch, evtl. mit 3f] wollen/müssen Bücher, Vorträge … verkaufen).

    Möglichkeiten (Reihenfolge ohne Wertung):
    1. Nur intellektuell benachteiligte verstehen ’s halt nicht (das trifft schon auf diesen Satz zu)
    2. Konnten Sie dieses subtile … (Kunstart beliebig) nach dem betont aggressiven … (beliebig) hinter dem einschmeichelnden … (Sie wissen schon) – nein?
    3. Echte Kenner legen für ein solches Stück (Kunstart beliebig) Unsummen …
    4. Das … holt man nur zweimal im Jahr aus dem Tresor, um es zu genießen. Ist im übrigen eine Wahnsinnskapitalanlage – ich hätte da noch ein Schnäppchen
    5. Da muss man hin, das will jede/r sehen/hören/riechen/betatschen … – die Leute rennen einem die Bude ein (da strömt schon wieder einer – nein, hat sich nur verlaufen)
    6. [nach Erkenntnissen/Bedarf/Wunsch ergänzen]

    Übrigens: Der Zusammenstoß zwischen einem Schweinetransporter und einem Lastwagen mit leeren Konservendosen ist (weil relativ selten) ein unglaublicher Kunstgenuss (nicht so sehr für die Schweine, aber was soll’s)

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