Glaubenskriege 2.0: Ein Teddybär, der Papst und die Buddhisten

Foto: Rainer Kregovski PixelioMeldungen für alle, denen exakte Wissenschaften und rationales Denken zu unheimlich sind. Derzeit verfolgt uns der religiöse Unfug hartnäckig. Da stöbert man durch die Nachrichten und muss solche eigentümlichen Meldungen finden:


Ein Teddybär namens Mohammed, die 54-jährige Lehrerin Gillian Gibbons wurde am Sonntag in Khartoum wegen Blasphemie verhaftet. Eltern hatten sich über das Klassenmaskottchen Mohammed beschwert. Auf Wunsch eines siebenjährigen Schülers taufte die englische Pädagogin das Stofftier auf dessen Namen Mohammed. Dummerweise haben Schüler und Bär aber einen äußerst sakrosankten Namenspatron. Jetzt dürfen sich britische und sudanesische Diplomaten um eine Entschärfung des Falls bemühen. Siebenjähriger verteidigt Lehrerin …

Und Herr Ratzinger hat den Dalai Lama ausgeladen … Der Pontifex verzichtet doch lieber auf den interreligiösen Dialog mit der Gelbmütze, um chinesischen Protesten zu entgehen. Kanzlerfrau Merkel, US-Präsident Bush und Kanadas Ministerpräsident Harper hatten bereits das zweifelhafte Vergnügen. Im Gegensatz zur naiven Politprominenz weiß der Pabst allerdings auf wessen Besuch er da verzichtet hat. Das Ziel des Chakravartin ist nämlich die Weltherrschaft einer androgynen Buddhokratie mit einem Weltenherrscher an der Spitze – und der ist per Definition niemand anderes als eben dieser Dalai Lama. Der Schatten des Dalai Lama …

Obwohl, jetzt will der Dalai Lama seinen Nachfolger wählen lassen … Wird ihre Heiligkeit jetzt noch zum Demokraten? Ach nein, erst wenn seine körperliche Kondition schwächelt, sollen ernsthafte Vorbereitungen für ein Referendum über seinen Nachfolger getroffen werden – freie Lama-Wahlen in der VR-China, ach ja.

Da tun sich doch gleich ganz neue Fronlinien auf? Überhaupt sind die asiatischen Mönche derzeit sehr umtriebig: Die Religion wird zum revolutionären Potenzial in Birma…

[Bildnachweis: www.pixelio.de; © Rainer Kregowski; Lizenzvertrag redaktionell]

3 Gedanken zu „Glaubenskriege 2.0: Ein Teddybär, der Papst und die Buddhisten

  1. sualk

    es tut mir ja so leid für euch da drausen das ihr immer noch glaubt das es beim buddhismus um eine frage des glaubesn geht!!!!

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