Ein Gedanke zu „aber unbezahlt

  1. RaGu

    Es ist aber auch eine Schweinerei. Da ist man als steuerlich und auch sonstwie gebeutelter, aber mit 45 Jahren noch leidlich rüstiger Mittelständler auf der Suche nach einem halbwegs erschwinglichen Altersruhesitz auf Mallorca, da muss man feststellen, dass die Anfahrtswege in die Villen- und Finca-Viertel von rudelweise auftretenden deutschen Proleten verstopft sind. Und die Nachfrage beim heimischen Betriebsleiter (zum Glück ein promovierter Hochschulabsolvent im Praktikum) ergibt, dass die Hälfte der Belegschaft tatsächlich Urlaub hat, die Kurzarbeiter die Zahl der Freiwilligenstunden nicht erhöhen will, die Leiharbeiter qualitativ schlechter werden und die Auszubildenden für die Produktion so gut wie unbrauchbar sind.
    Dann ist es oft nur noch kreislaufstützenden Mitteln (z.B. Champagner oder Hierbas) zu verdanken, wenn es statt blutiger Amokläufe zu harmlosen Vorschlägen wie Urlaubszeitverkürzung kommt.

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