Linke Argumente für den Krieg im Irak und in Afghanistan gibt’s nicht?

Steinigung 2007 IrakReligiöse Fanatiker und Klerikalfaschisten sind unbedingt die natürlichen Verbündeten der Chefarztfrau: Burkas sind einfach todschick, Genital- verstümmelungen prickelnd erotisch und wer so blöd ist, sich ver- gewaltigen zu lassen, gehört sowieso gesteinigt.

Linker Pazifismus deutscher Provenance ist eine verdammt bigotte Haltung – zumindest für NichtmasochistInnen. In den angelsächsischen Ländern läuft die Debatte etwas anders. Da plädieren etwa sogenannte Pro War Left für die bewaffnete Auseinandersetzung mit den islamischen Steinzeitkriegern. Der humanistische-pressedienst hat dazu ein paar interessante Links aufgesammelt. Christopher Hitchens, Ex-Trotzkist, Antitheist, Trunkenbold und persönlich bevorzugter Pöbler weiß sogar wie sich der Afghanistankrieg gewinnen ließe. Anmerkung der Chefarztfrau: noch widerlicher als ein Krieg sind zwei verlorene Kriege.

[Bildnachweis: Screenshot von der Steinigung einer 17-jährigen Kurdin 2007 im Irak]

3 Gedanken zu „Linke Argumente für den Krieg im Irak und in Afghanistan gibt’s nicht?

  1. friedelp

    mal so ins unreine gedacht:

    Auch wenn man davon ausgeht, dass es Gründe abseits von wirtschaftlichen bzw. geostrategischen Interessen für die Kriege gab/gibt, werden diese „guten“ Gründe kaum dafür ausgereicht haben, dass vor allem die USA Milliarden in diese Feldzüge pumpen. Kann man Kriege akzeptieren, die aus den falschen Gründen gegen den „richtigen“ Gegner geführt werden?

    Kann/darf/muss es eine Weltpolizei geben? Das Gegenteil von gut ist bekanntlich gut gemeint und da stellt sich die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, ein diktatorisches Regime durch Chaos zu ersetzen.

    (Religiöser) Fundamentalismus hat da den unbestreitbaren Vorteil, dass man nicht von Selbstzweifeln geplagt wird (Manche hören gar Stimmen). Ich bin mir aber noch nicht ganz sicher, wer mir mehr Angst macht: die Leute aus dem Bible Belt oder die aus den Koranschulen.

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