PKV-Kannibalisierung

2,3 Milliarden Euro investieren die PKVs jährlich in den Wettbewerb, will heißen in den Vertrieb ihrer Krankenversicherungspolicen. Ein geworbener Neukunde kostet sie derzeit etwa 11.00 Euro Kopfgeld. Selbstverständlich wildern die Konzerne besonders gerne in den Altkundenbeständen ihrer privaten Mitbewerber. Zählt man alle wichtigen Kostenpositionen zusammen, ergibt sich bei den Top-20-Krankenversicherern im Verhältnis zu den Prämien eine durchschnittliche Kostenquote von 16 Prozent. Das ist etwa dreimal so hoch wie bei den gesetzlichen Krankenkassen. Diese Rechnung lassen die privaten Versicherer nicht gelten, sie gehe „weit an der Realität vorbei“ was immer das auch heißen mag, die nächste Beitragserhöhung dürfte die Realität schon treffen. Na ja, selber Schuld.

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