Maria v. Blumencrons Tibet-Kindermärchen

«Kinder gehen immer, besonders im Weihnachtsgeschäft.» nur nicht zu Fuß über den Nangpala-Pass nach Kathmandu.

Seit 1979 können Exil-Tibeter ihre Verwandten in Tibet besuchen und umgekehrt. (O-Ton Kelsang Gyaltsen, seit 1999 Europa-Repräsentant des Dalai Lama)

Ungeheuerlicherweise verkehrt sogar eine Buslinie. Warum sollten denn dann irgendwelche Tibeter ihre Kinder über einen 6.000-Höhenmeter-Umweg per pedes zum Dalai Lama scheuchen wollen? Um das Fahrgeld zu sparen? Oder um Frau Blumencron eine gute Story zu liefern? Das fragt sich zumindest Tibet-Realist Colin Goldner heute Morgen in einem lesenswerten Artikel – (Fakten ficken).

PS: Im April hatte ich Frau Blumencrons Auftritt bei Beckmann ungläubig bestaunt. Jetzt weiß ich warum. Aber Hauptsache, die Kids müssen nicht wirklich nach Dharamsalam latschen. Das freut doch.

21 Gedanken zu „Maria v. Blumencrons Tibet-Kindermärchen

  1. Reina

    Wir alle wissen doch, dass China ein kommunistisches Regime ist. Dort herrschen bezüglich Reisen ähnliche Bedingungen wie in der ehemaligen DDR. Auch dort sind viele Menschen so genannt illegal ausgereist und geflüchtet. Sicher sind uns allen noch die Bilder in Erinnerung, die anfangs Monat zum 20 jährigen Jubiläum des Mauerfalls in den Medien sehr präsent waren. Riesige Menschenmassen, die vor der Mauer auf eine Ausreise warteten. Wann werden die Mauern in China fallen?

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