Drohnen nach der Begattung rasch töten

Muttikulti statt Multikulti: Seit neustem wird ja hierzulande erfrischend unaufgeregt über die Nützlichkeit von Menschenmaterialien gesprochen.

Ob etwa behinderungsaffine Präimplantate direkt in den Ausguss kommen müssten oder arbeitsscheue Akademikergattinnen mehr Wurfprämie als arbeitslose Alleinerziehende verdienten? Da muss ja mal laut drüber nachgedacht werden dürfen. Auch die Einwanderung bedürfte womöglich utilitaristischer Supervision? Und die Demographie stellt die Existenzberechtigung homosexueller FDP-Politiker am Ende gar noch oberhalb der Fünfprozenthürde zur Disposition? Schön, dass wir keine Denkverbote mehr kennen.

Alles ganz tabulos, denkt sich vielleicht auch unsere Frau Merkel. Wäre doch fein, wenn frau die defekten Y-Chromosomenträger nach biologischer Zweckerfüllung gleich entsorgen könnte? Das spart nämlich viel Ärger. Die Insekten machen es richtig – seit 350 Millionen Jahren. Die Jungs machen schließlich bloß Dreck und Ärger.

2 Gedanken zu „Drohnen nach der Begattung rasch töten

  1. NochEiner

    Der Infantizid trifft aber nun immer ganz traditionell nur die Mädchen. Ist so, in Indien, China…

    Die Drohnen, sei es auch solche der Finanzwirtschaft, bleiben wohl auf immer unausrottbar. Es sei denn, wir verkommen alle zu Insekten. Das mit dem Ausrotten schwingt im übrigen immer mit bei solch schlimmen Diskussionen.

  2. Tom

    »Muttikulti […] erfrischend unaufgeregt […] Nützlichkeit von Menschenmaterialien«.
    Großartig! Wo ist das Konto, auf das ich die Pfanntastilliarden Gummipunkte überweisen kann. (Und das nur wegen: Mutti … Kreuz … Herd … Pfanni).

    Das war christlich-chauvinistische Light“kultur“. Komme ich jetzt auch im Fernsehn?

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