Zeit für die «Good Bank»

Dem guten Geld kann frau noch ganz viel schlechtes hinterherwerfen (oder umgekehrt) – so etwa eine Billion Euro*. Reicht das Meister Ackermann? Nur, dass du uns nicht wieder auf dem Klo umkippst.

Seinen Feuchtraumtraum nennt der Joe auf gutdenglish «Bad Bank». Was bedeutet, der Staat wird möglichst vollständig verbanklicht. Für die so – besten Falls – verdoppelte Staats- verschuldung fronen dann noch unsere Urgroßenkel. Das kennt frau als Zinsknechtschaft (böses Wort) oder biblische Erbschuldverschreibung. Es gäbe natürlich eine Alternative, auch natürlich, sagt das niemand: die «Good Bank»

Auf private Banken ist in D-Land nämlich eigentlich niemand so unbedingt dringend angewiesen. Es gibt schließlich eine Parallelstruktur, die – trotz größter Mühe – noch nicht vollständig wegprivatisiert werden konnte. Kreissparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken könnten die regionale Versorgung mit Finanzdienstleistungen aller Art durchaus gewähr- leisten und für den großen Kreditbedarf gibt’s die Landesbanken. (Klar, rechtlich und personell sollte da erst mal richtig aufgeräumt werden, aber das muss frau nur wollen.)

Geldverkehr und Kreditversorgung sind tatsächlich ohne private Geldhäuser** machbar. Dazu bekämmen wir ein exzellentes Werkzeug zur Konjunkturbelebung. Kredite würden zum EZB-Zinssatz plus minimaler Aufwandsgebühr weitergegeben. Das wäre ein echtes Investitionsprogramm. Also, bevor wir’s uns vom Joe besorgen lassen, machen wir ihn doch lieber selber, den Kapital-Darwinismus.

* Sorry, Link zum SpOn
** Die Einlagensicherung für Geldeinlagen bei diesen Leuten können wir selbstverständlich nicht aufrechterhalten.

Ein Gedanke zu „Zeit für die «Good Bank»

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