Doch keine Atomwaffen – der Iran gerät aus dem Panikfokus, aber was jetzt?

Geheimdienstinformationen sind ähnlich glaubwürdig wie ihre Auftraggeber. Will heißen, es wird einfach nicht ergebnisoffen spioniert. Wozu auch, die falsche Information zum richtigen Zeitpunkt ist ja auch nicht verkehrt.

Der Wettbewerb zwingt ständig zur Erschließung neuer Märkte und Angst hat sich als Verkaufsargument bestens bewährt. Der gestern in Teilen veröffentlichte Bericht (INTELLIGENCE ON IRAN …) der 16 amerikanischen Geheimdienste hat daher für einige Überraschung gesorgt, wo die Geschäfte der Carlyle Group doch gerade so blendend liefen.

Das Ziel scheint die Umwandlung aller Ereignisse in potentielle Gefahren zu sein. So finden nicht nur Raketenschilde und Energiesparbirnen reißenden Absatz, sondern auch alle Art Experten genügend Gelegenheit zur Spekulation.

Nonphobiker ahnten es schon 2006: Alles nur Angabe? Irans Rüstungsprojekte unter der Lupe … 

Ob der Klimakatastrophe ein ähnliches Schicksal droht wie ehedem dem Waldsterben, ist zwar unklar, aber ob wir in ein paar Jahren wirklich noch die CO²-Emissionen von Ehescheidungen berechnen wollen?

Vermutlich hat damit zumindest die gefühlte Klimakatastrophe ihren gefühlten Zenit erreicht. Klimagipfel auf Bali: Nebulöses Klima auf der Klimakonferenz … Das wird jetzt langweilig für uns Kunden. Noch schnell ein paar Energiesparbirnchen fürs gute Gewissen einschrauben und fleissig Regenwald tanken, dann wird alles gut – bloß nicht mehr für alle.

Doch zurück zur Frage, was kommt denn jetzt als nächstes? Pakistan und Rußland könnten echte Renner werden, oder zur Abwechselung mal ein drohender Kometeneinschlag? (Statistisch ist eine kosmische Klatsche seit etwa. 5.000 Jahren überfällig.) Und was verkauft man zum Doomsday? Genau, Religion und Antidepressiva.

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