#Fukushimahibakushaharakiri

Das Zen einen Super-GAU unter Plastikplanen zu verbergen und seine Opfer aus der Gesellschaft zu entfernen.
In der Shintō-Ethik ergibt sich die moraline Qualität einer Handlung aus der Gesamtheit ihres Kontextes. Schlechte Handlungen sind allgemein lediglich jene, welche die gegebene Harmonie beschädigen oder gar zerstören.
Das sichtbare Entwickeln einer Strahlenkrankheit etwa ist eine ganz besonders ächtenswerte Dissonanz. Nicht nur das ästhetische Versagen, auch der immanente Verweis auf die Demütigung des sonnengottregierten Nippon sind unverzeihlich.
Zudem legt der shintō-buddhistische Synkretismus ein Selbstverschulden der neuen Hibakusha zwingend nahe. Ihre  radioaktive Aura  ist die Konsequenz sündhafter Vorleben.

[Noch mehr fernöstliche Weisheit?]

3 Gedanken zu „#Fukushimahibakushaharakiri

  1. Rick

    Planen über die Reaktopren spannen find ich doof !

    Schwamm wäre besser…
    Leute, lasst und Schwämme spenden !
    Besser noch, nasse Schwämme, weil die kühlen.

    Sehr wahrscheinlich ist, das das Sprichwort hier vor dem Ereignis entstanden ist…
    …na ja, Schwamm drüber.

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