#Homöopathie: Die neue Schwatzkunst bleibt die alte

+++ Nicht nur Diskussionen mit Hahnemann-Jüngern sind sinnlos bis zur Erstverschlechterung, auch der Wortwechsel mit Leuten, die nur ‚aufgeschlossen’ gegenüber gewerbsmäßiger Scharlatanerie sein wollen, ist problematisch.
Einmal mit den Memplexen und Begriffsverwindungen der pseudomedizinischen Esoterik kontaminiert, verliert auch ein stellvertretendes GEO-Chefredakteursgehirn deutlich an Kritikfähigkeit. Anatol Stefanowitsch hat die Sprach- und Geistesverletzungen des Homöopathie-Opfers Jens Schröder in den SciLogs dokumentiert – ein deprimierender Befund mit ungewisser Prognose.
Mentalhygiene ist so unerlässlich wie Zähneputzen. Bleibt achtsam!

6 Gedanken zu „#Homöopathie: Die neue Schwatzkunst bleibt die alte

  1. Luna

    „Siegerjustiz“, klasse. Ich wäre wieder nur bis zur „Selbstwirksamkeit“ gekommen. Hab‘ ich mich dann aber doch nicht getraut, weil es erstens ausgelutscht ist, und zweitens wegen der Reaktionen, man weiß ja nie, Chefarztfrauen können unberechenbar sein!

  2. gerdos

    m.nieshammer: Diese alte Waschküchenweisheit erinnert mich an das Wort „Siegerjustiz“, wenn Sie verstehen, was ich meine.

    Wer heilt, hat nicht Recht, sondern profitiert von Spontanremissionen, Selbstheilungskräften des Körpers und anderen bislang unerklärlichen Phänomenen (Placebo-Effekt).

    Gegen die Anhänger der Homöopathie kann man sich einen Wolf an die Zunge argumentieren. Gläubige können nun mal auch nicht mit den bestechendsten Argumenten überzeugt werden.

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