#Eurokrise: Shock and awe mit Angela

+++ Erkannte die Chefarztfrau bereits Ende November 2011: Die weitverbreitete Vermutung, dass Angela Merkel deppert sei, geht von der irrtümlichen Annahme aus, ihre Motive seinen die selben wie die ihrer Kritiker, so bemerkt jetzt auch Der Freitag: Die Kanzlerin ist keine „Getriebene“ der Finanzmärkte – sie folgt ihrem Kalkül: per Eskalation der Krise ganz Europa eine Politik der Entsolidarisierung aufzuzwingen [Lesebefehl].
Frau sollte die Idee Europa nicht unterschätzen. Als realexistierender Rechts- und Sozialstaatsblock war der alte Kontinent bis zuletzt die hässliche Alternative zur globalisierten Plutokratie. Zeit, dass das geschäftsschädigende Experiment auf dem Müllhaufen der Geschichte landet.

Ein Gedanke zu „#Eurokrise: Shock and awe mit Angela

  1. Alexander Otto Beitragsautor

    Getroffen hat mich besonders das Naomi-Klein-Zitat::

    „Man geht davon aus, dass die Menschen zwar auf graduelle Veränderungen reagieren können, aber wenn Dutzende von Veränderungen aus allen Richtungen gleichzeitig kommen, dann setzt das Gefühl ein, dass alles vergeblich ist“.

    Genau das ist mein Gefühl, bei der morgendliche Nachrichtenlese. Angewiderte Hoffnungslosigkeit. Sie erklärt auch meine derzeitige Blog-Abstinenz. Dabei ist jetzt ein Kriegsruf nötig: Wir sind die Milliarden, wir sind die 99.99 Prozent. Wir dürfen nicht nachlassen. No Pasarán!

Schreibe einen Kommentar