Wo ist jetzt eigentlich Putins Seele hin?

SorgenvollZuletzt gesichtet wurde das gute Stück im Jahr 2001 ausgerechnet von George W. Bush. Der zukünftige Ex-US-Präsident will damals sogar einen Blick rein geworfen haben, in die Seele.

Möchte man der präsidialen Beobachtung Glauben schenken, für Tranceatlantiker eine Selbstverständlichkeit, dann handelte es sich also bei der putinschen Seele um einen Hohlkörper. Wer hätte das gedacht, allgemein gilt die russische Seele doch als emotionales Vollmaterial.

Ist aber auch egal, weil die seltsame Hohlseele jetzt eh weg ist – zack einfach so wegdefiniert. Nach Frau Clintons Aussage haben nämlich Ex-KGB Agenten einfach per Definition, ganz ähnlich wie Ex-Frauen, überhaupt keine Seelen oder wenn, dann nur solche aus Polonium.

Und weil die Seele an sich ein immaterielles Konstrukt ist, fällt eine Entseelung mittels Definition natürlich besonders leicht. Da hat sich Hillary intuitiv der richtigen Methode bedient. Intuitiv daher, weil Frauen schließlich per Definition – nein ich schreibe den Satz nicht zuende.

Aber was hat dann der George in der Brust des russischen Lenkdemokraten gesichtet? Die Antwort fällt leicht: Er muss einen Dinkelkeks schwäbischer Backart gesehen haben. Bloß wo der jetzt hin ist, da kann nur spekuliert werden. Die meisten realexistierenden Seelen nehmen ihren Weg aber durch den Magen.

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