Atom-U-Boote kurz gesichtet

SpOn investigativ: «Eine Liste mit vermeintlich wohlgesinnten Journalisten, (…) Die Atomlobby hat den Wahlkampf bis ins Detail vorbereitet – um ihn aktiv zu steuern.» Was wird das denn, Nestbeschmutzung?

«Namentlich genannt werden Redakteure von SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE sowie „Financial Times Deutschland“, „Welt“, „Süddeutsche Zeitung“, „Frankfurter Rundschau“, „taz“, „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, „Wirtschaftswoche“ und „Handelsblatt“. (…)»

Oh Schreck, erwischt? Keine eine Sorge, die Redaktion gibt doch noch Tauchbefehl:

«In einer ersten Version dieses Textes wurden die Namen der Journalisten veröffentlicht. Aufgrund von Bedenken einiger Betroffener wurde diese Übersicht entfernt.»

Die Bedenken der Bedachten? Erbärmlich.

Nützt aber nix. Das Netz vergisst nicht: man bedim len? hatte die Liste als Screen Shot» – gehabt. Es scheint ein Bedachter, so bedenklich zu werden, dass die Veröffentlichung der Klarnamen sozioökonomisch suizidal erscheint.

3 Gedanken zu „Atom-U-Boote kurz gesichtet

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