Schlagwort-Archive: Antipsychotika

emotionsarbeitsunfähig

BERLIN Die spätrömische Dekadenz am Arbeitsplatz beeinträchtigt die geistige Gesundheit der deutschen Nützlingspopulation offenbar immer schwerer. Mittlerweile ist bereits jede zehnte Krankschreibung auf psychische Diagnosen zurückzuführen. Zur Sicherung der Volksgesundheit sei daher die Einführung von Karenztagen bei der Lohnfortzahlung alternativlos – erklärt der BVMW-Präsident, Charity-Lady-Begatter und Menschenmaterial- freund Ohoven; via bild-online.

#FDP: Meuterei, zurücklehnen und genießen …

Der Kapitänsposten auf dem lecken Seelenverkäufer wird vakant. Guidos Takelagentunten verschanzen sich auf dem Achterdeck – oder um im maritimen Bild zubleiben: Woge der Solidarität für Westerwelle, schwapp.
Fifteen men on a dead man’s chest
Yo ho ho and a bottle of rum

Kalt erwischt

Derzeit wird ja hier und dort darüber räsoniert, wie negativ der Neoliberalismus die teutonische Wetterfühligkeit seit ein paar Jahren beeinflusst. Der Effekt ist freilich nicht ganz neu: Reichspressechef Otto Dietrich erklärte bereits im Winter 1941 per Volksempfänger, die Kriegslage entwickele sich suboptimal, «weil uns im Dezember vor Moskau der Winter überrascht» habe.
Tscha, Ideologien sind halt mehr was für den Sommer.

#NRW-Opposition: Demosphobie (ICD-10: F40 1)

DÜSSELDORF Kollektive psychogene Erkrankung legt konservative Leistungsethiker flach. Diagnose; via ruhrbarone.
Die Befürchtungen der Patienten können sich auf Einzelsymptome wie Mandatsverlust oder sozioökonomische Kompetenzminderung beziehen, häufig gemeinsam mit sekundären Ängsten vor Reputations- und Kontrollverlust oder einfach dem Gefühl, wahnsinnig zu werden.