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#S21 Die gar schröckliche Drohung der Deutschen Bahn

BERLIN Welt-Online triumphiert: Die zu 100 Prozent im Bundesbesitz befindliche(!) Bahn hat angekündigt, Schadenersatz in Höhe von mehr als 1,4 Milliarden Euro zu fordern, sollte Stuttgart 21 nicht umgesetzt werden.
Ein Staatsbetrieb bedroht den Staat also mit Schadenersatzforderungen. Das klingt buchhalterisch interessant. Vielleicht will der Herr Grube so eine Fahrpreissenkung für den Souverän und Kunden finanzieren? Ach nö, der VEB-Vorstand sucht bloß die Grenzen unserer Duldsamkeit. Wir sollten ihn privatisieren.

Tiefbau

Das Kapital, das scheue Wild sucht Deckung: Roland Koch lässt Bilfinger-Aktie um 4,5 Prozent abrutschen. Prompt will die Bahn AG 37 Relikte des Kalten Krieges mit moderner Kommunikations- und Sicherheitstechnik aufrüsten, um sich im Klimawandel vor autonomen Islamismen zu retten.
Da müssten doch Synergien zu heben sein?

Schwäbische Kunde

STUTTGART-21 1,5 Milliarden Euro sind bereits weg, für Planungen (Besser wie Ölbohren!!!) ausgegeben. Klar, da gebietet es alleine der ökonomische Sachverstand, noch mal 6,5 Milliarden Euro plus XXL¹ hinterherzuschmeißen. Und den 64.000 protestierenden schwäbischen Hausfrauen mangelt es ja eh‘ geradezu sprichwörtlich am nötigen Sachverstand. Sie sind also zu ignorieren. Die Bahn kommt, aber von oben.
(¹) Über Jahrzehnte prospektierte öffentliche Bauvorhaben halten sich erfahrungsgemäß strengstens an die Kostenplanung.