Schlagwort-Archive: Bundeswehr

Strafgesetzbuch § 109h: Anwerben für fremden Wehrdienst

Wer zugunsten einer ausländischen Macht einen Deutschen zum Wehrdienst in einer militärischen oder militärähnlichen Einrichtung anwirbt oder ihren Werbern oder dem Wehrdienst einer solchen Einrichtung zuführt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
[Was für ein Niebel-Jungen-Hoax: Als Sound Wagners Ritt der Walküren – lol.]

Extrabelohnung fürs Expeditionskorps: Heimatschussmedaille

Für freiwillig Passivverstümmelte gibt’s demnächst einen stylischen Blechbutton. Prothese hin oder her, damit seit ihr auf jeder Heimatfront- tanzveranstaltung der Feger.
Serviervorschlag links: Verwundetenabzeichen (1918) für Heer- und Kolonialtruppen; Wikipedia, gemeinfrei.
[Eisernes Kreuz für Arme]

Alternativlossis

«Die Attraktivität des Arbeitgebers Bundeswehr steigt, wenn andere Möglichkeiten nicht gegeben sind. Das ist nichts Schlechtes», befindet der FDP-Abgeordnete Rainer Stinner.
Fein, dass der Personalbedarf in der Aufstandsbekämpfung sich proportional zur Beschäftigungsquote im Geringqualifiziertensektor entwickelt. Von einer Korrelation kann selbstverständlich nicht die Rede sein. Es handelt sich um reine Koinzidenz.

Bombiges Partnering

Laut times-online saß in britischen GR4-Tornados zwischen Dezember 2009 und Januar 2010 bei mindestens 18 Kampfeinsätzen ein deutscher Luftwaffen-Navigator. Kampferfahrung für zukünftige eigene Einsätze wurde dabei gewiss nur zufällig gesammelt. Die Mission diente der Völkerverständigung und fand auf ausdrücklichen Wunsch unseres Kriegsministers statt.

Armee & Demokratie: Verraten und nach Afghanistan verkauft

Herzzerreißende Betroffenheitsvisagen stellen unsere Politikdarsteller jetzt zur Schau. Man sorgt sich schon, welche Art Prodepressiva Frau Merkel und Herr zu Guttenberg für solche Auftritte jetzt täglich schlucken müssen.
Aber Emotional-Doping ist gar nicht nötig: Die sogenannte politische Klasse glaubte offenbar tatsächlich bis zuletzt und als letzte an die eigene Propaganda. Jetzt ist der Schrecken groß.
Überflüssig die Frage, ob diese Leute auch an die demokratische Legitimation ihres Krieges glauben. Wir konnten sie ja nicht abwählen. So what?
Tja, und daher müssen die Deutschen nun auch endlich mehr Anteilnahme und Solidarität mit der Truppe zeigen. – So viel feige und hinterhältige Anteilnahme wie die Regierungen, die unsere Soldaten seit 2001 gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit und ohne angemessene Bewaffnung in ein sinnloses Debakel schicken? Was für eine widerliche Bigotterie.

Konsistente Idiokratie XXIII

Gut zu wissen, dass unsere Landser ihr Containerdorf demnächst auch gegen Panzer- attacken verteidigen können. Der Kriegsminister will das deutsche Expeditionskorps endlich mit Panzerabwehrraketen vom Typ TrefferOhneWirkung bewaffnen.
Zur Abrundung des Arsenals wären aber noch ein paar Luftabwehrraketen nett. Sicher ist sicher, Theo.
[Idiokratie – die Doko-Soap]

Schlachtversagen – der mangelhaften Ausrüstung sei Dank!

Dem deutschen Expeditionskorps fehlen Kampfhubschrauber. Zum Glück. Bei Wikileaks gibt’s gerade zu begutachten, was unseren Jungs noch fehlt, um endlich in der Killer-Oberliga mitzuschießen: Ein Video aus dem Sommer 2007 zeigt (Schnappschüsse) die vorsätzliche Tötung von 15 bis 16 Zivilisten (darunter zwei Reuters-Mitarbeiter) in einem Vorort von Bagdad – aus der Perspektive der ausführenden Apache-Helikopter: Collateral Murder.