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Ausgegauckelt, Wulff ist Bundespräsident

BERLIN 21:19 Wulff ist mit 625 Stimmen gewählt. Im dritten Wahlgang setzt Frau Merkel ihren Kandidaten gegen die Mehrheit der Bevölkerung durch. Das macht Stimmung für Schwatz-Gelb. Weiter so.
Und wenigstens haben wir jetzt keinen evangelischen Pfaffen als Staatsoberhaupt – sondern einen evangelikalen ProCristian.

Konsistente Idiokratie XXXII (präsidialgeistlich)

«Denken Sie an Friedrich den Großen und seinen Berater Voltaire.» Hoppala Herr Wulff, etwas gewagt für einen ProChristen, ausgerechnet auf zwei homosexuelle Atheisten zu rekurrieren. Obwohl, die Christine hält Pinochet ja auch für einen Sozialisten. So what?
[Idiokratie – die Doko-Soap]

Sozialdemokratischer Treppenwitz (Causa Gauck)

CDA-UNIONSKREISE: Aus Gründen politischer Opportunität war eine zweiprozentige Anhebung des Spitzensteuersatzes ausgemachte Sache – dann sekundieren ausgerechnet die Sozen dem Herrn Westerwelle. Spitzensteuersatz und Hotelsubvention bleiben unangetastet, sonst wird gegaukelt. Den Wulff gibt’s nämlich nicht umsonst.

Schön gespart, Herr Gabriel!

Rücktritt vor Antritt zum Auftritt am Abtritt?

BERLIN Laut Unionskreisen musste Christian Wulff mit seinem donnernden Abtritt vom niedersächsischen Landesfürstenthron drohen, um von Merkel als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten benannt zu werden. Alle Beteiligten dementieren selbstredend auf das Heftigste. Die Würde ihrer Ämter schließt Erpressung ja per Definition aus. Es wurde lediglich hart um die beste aller Lösungen gerungen. Untertanenperspektivisch entsteht da halt schnell mal ein ganz falscher Eindruck.
Übers Wochenende wollen die Möchtegern-Usurpatoren ihre erhitzten Gemüter jetzt zunächst mal am Bürger kühlen. Nicht nur der Atmosphäre wegen findet das große Stechen allerdings im Kanzleramt statt. In Schloss Meseberg scheint das filigrane Mobiliar der Verhandlungsführung nicht gewachsen.

Der Wulff im Sch(l)afpelz

BERLIN Die evangelikale Subversion ist angekommen. Pro Christ; via eso-watch.
Ich wußte gar nicht, dass da auch Katholiken mitmachen dürfen. Besser, wir hinterbringen den Vorgang mal der Glaubenskongegration. Vielleicht können die ihn ja exkommunizieren? Ich will den Horst zurück. Bitte Leute, so tut doch was!
[evangelikal marktradikal scheißegal]
Update 26.06.: Mehr als drei Wochen später hat auch die-zeit Zeit für den Christian.