Schlagwort-Archive: Deutsche Bank

Pantha rhei den Styx runter

Griechenlandkrise, wie positioniert man sich denn da? Die Herbergsmutter hat’s versucht. Es rächt sich bitter. Die Griechen haben den Plan durchkreuzt, sich über die NRW-Wahl zu mogeln. Scheiß AusSüdländer. Also weiter lavieren, bis der R-Stuhl ‚Bürgschaft’ quietscht. Unser echtes Geld bekommt aber nur der seriöse Herr Ackermann und es ist auch überhaupt nicht einzusehen, dass jetzt abermals Verluste der Banken sozialisiert werden, während die zuvor realisierten Gewinne bei den Kreditinstituten verbleiben. Bankenkrise, wie positioniert man sich denn da? Déjà vu.

Mein Gott Walter, Herr Mixa

Dank mütterlicher Prügel musste Norbert Walter nicht nur zum ehemaligen Chefvolkswirt der Deutschen Bank aufsteigen, nein schlimmer noch, er geriet schließlich sogar ins Zentralkomitee (das der Katholiken). Nicht auszudenken, wo der arme Herr Walter geendet wäre, hätte ihn an Mutters statt ein angehender Bischof verdroschen – etwa der Herr Mixa persönlich; via ddp.

Griechenlandhilfe?

Ja, aber erst nach der NRW-Wahl: the-wallstreet-journal spekuliert zutreffend über Berlins niedere Instinkte. Zu peinlich, den Arbeiterführer seinen Bochumer Opel-Schraubern gerade jetzt erklären zu lassen, dass sie den griechischen Staatshaushalt so oder so zahlungsfähig halten müssen, um der Deutschen Bank weiteren Abschreibungsbedarf zu ersparen. Die Alternativlosigkeit stellt sich daher erst am 10. Mai ein – bis dahin ist Geschwafel.

Deutsche Bank: 1,4 Milliarden Euro Quartalsgewinn

«Das Institut verdanke dieses Ergebnis aber Steuergutschriften. Das Vorsteuerergebnis sei dagegen hinter seinen Prognosen zurückgeblieben.» Georg Kanders, vielfach ‘bewährter’ WestLB-Analyst; via handelsblatt.
[Ohne den gemeinen Lohnsteuerzahler könnten sich diese Typen nicht mal mehr selber aus ihren Depots ausbuchen.]

Josef Ackermann: zum Abendessen zuhause?

TROISDORF (eigener Bericht) Die Deutsche Bank forciert die Übernahme der Privatbank Sal. Oppenheim. Mit den Interna vertraute Personen berichten, die Oppenheim-Esch Immobilienfonds würden zuvor noch zwei Premium-Liegenschaften aus Bundeseigentum erwerben. Kanzleramt und Reichtagsgebäude sollen dann an den Bund zurückvermietet werden. Bis Ende Oktober wird mit einem Abschluss der Verhandlungen gerechnet.
Mit einem ähnlichen Geschäftsmodell bewahrte die luxemburgisch-kölsche Finanzgruppe bereits den Karstadt-Konzern über mehrer Jahre vor der Insolvenz.

«Bankenrettung ist (mir) im Wesentlichen so einigermaßen gelungen»

… bilanziert Frau Merkel heute auf einer Konferenz der INSM (uiii) in Berlin; via ddp. Fast war ich beruhigt, bis ich dann nicht nur das hier lesen musste, sondern auch noch hiermit rekonfrontiert wurde – sodann Déjà-vu. Nur er hat gut reden, wäre aber billiger gegangen.