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#Fukushimahibakushaharakiri

Das Zen einen Super-GAU unter Plastikplanen zu verbergen und seine Opfer aus der Gesellschaft zu entfernen.
In der Shintō-Ethik ergibt sich die moraline Qualität einer Handlung aus der Gesamtheit ihres Kontextes. Schlechte Handlungen sind allgemein lediglich jene, welche die gegebene Harmonie beschädigen oder gar zerstören.
Das sichtbare Entwickeln einer Strahlenkrankheit etwa ist eine ganz besonders ächtenswerte Dissonanz. Nicht nur das ästhetische Versagen, auch der immanente Verweis auf die Demütigung des sonnengottregierten Nippon sind unverzeihlich.
Zudem legt der shintō-buddhistische Synkretismus ein Selbstverschulden der neuen Hibakusha zwingend nahe. Ihre  radioaktive Aura  ist die Konsequenz sündhafter Vorleben.

[Noch mehr fernöstliche Weisheit?]

#Fukushima: Verarschung bis zum bitteren Ende

Partielle? temporäre? Kernschmelze? «Also sie ist dann zu stoppen, wenn die Dinge ihren Lauf nehmen, die Schmelze dann durchdringt durch Gebäudeteile, und aufgrund normaler physikalischer Abläufe sich über eine größere Fläche verteilt und damit automatisch kühlt.»
Und so sieht das dann aus: Elefantenfuß, Tschernobyl.

Demissionspandemie eskaliert

TOKIO Jetzt hat es Japans Regierungschef Yukio Hatoyama erwischt: Exekutive Dysfunktion.
Forscher machen ein memetisches Virus verantwortlich. Geistes- und andere Wissenschaftler warnen vor dem mentalen Kontakt mit den Opfern. Das Ektoplasma der Patienten sei höchst infektiös. Pandemiestufe-5.

Humanoide roboten – Robotinnen haben Spaß

Über den Fetisch «Arbeit» gibt’s im Stilstand eine treffliche Betrachtung. Abseits der Wortistik ist Arbeit aber immer noch das Produkt von Kraft und Weg und so was sollten wir doch besser Maschinen überlassen. Tatsächlich verhält es sich aber genau andersrum. Die Künstliche Intelligenz ist uns einfach überlegen. In Nippon emanzipieren sich bereits erste feminine Geräte von ihrer profanen Prädestination und haben einfach nur noch Spaß – allerdings auf Japanisch (bbrrr): Weiterlesen