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Maximale Wählerverachtung

DÜSSELDORF Die rot-rot-grünen Koalitionsverhandlungen sind gescheitert. Prognose: Frau Kraft wird Ministerpräsidentin einer großen Kopulation, Herr Rüttgers gibt den neuen Bundesfinanzminister und die West-Linken träumen weiter von ihrer nichtvorhandenen Stasi-Vergangenheit. Mal ehrlich, das sind doch alles Arschlöcher.

Und jetzt, meine Damen?

DÜSSELDORF Nach nächtlicher Traumreise zu Roland Koch und Dalai Lama weist Jürgen Rüttgers jede Verantwortung für das schwarzgelbe Wahldebakel von sich. Persönliche Konsequenzen lehnt er ab. Sollen ihn die Weiber doch abwählen, wenn sie können – so wie den Koch in Hessen.

Stoffwechselstimmung in NRW

«Ich kann mit meiner Kleidung Akzente setzen. Das ist für Männer schwieriger», hat Hannelore Kraft angeblich irgendwann mal gesagt. Damit macht die 48-jährige SPD-Spitzenkandidatin jetzt offenbar ernst. Statt weiter minderaussagekräftige Interviews zu geben, trug Miss Hanni jüngst zur Eröffnung einer Secondhand-Boutique in Moers Jeans (topaktuelle Waschung). Wow, das soll ihr der Blaumann-Rüttgers erst mal nachmachen.

Lass das Badewasser ein …

«Es ist bemerkenswert, dass gerade Rüttgers, der sich als Erbe von Johannes Rau inszeniert, einen Wahlkampfstil zeigt, der an Uwe Barschel erinnert», sagte Trittin dem waz-medien- simulationsmodul. Bad-Asse, welch infame Diffamierung! Dafür muss er sich aber beim Jürgen entschuldigen, der Jürgen, meint CDU- Parteisprecher Matthias Heidmeier.

Düsseldorfs last Boy Scout

Jürgen Rüttgers hat seine Wahlkampthemen gefunden. Kein Hartz-IV für Superreiche, keine Schlaglöcher und die Rettung des deutschen Volkslieds: «Denn wer nicht weiß, woher er kommt, der weiß auch nicht, wohin er geht.» Ja, die Liebe siegt immer über den Neid und den Hass.
Denkt daran, dass die Personen, die ihr vor euch habt, die geistigen Fähigkeiten von 11-Jährigen besitzen (Silvio Berlusconi).

Düsseldorfer Staatskanzlei – Dekontamination unabdingbar

«Offensichtlich trägt Rüttgers für die Vertuschung des größten Umweltskandals in Europa Verantwortung.» Unglücklicherweise erwies sich NRWs Arbeiterführer bis dato als weitaus weniger wasserlöslich, wie die unter dem niedersächsischen Höhenzug Asse ausgeschwemmten Nuklearkloaken. Wahrscheinlich böte ein tiefer Schluck aus denselben für den denselben eine biologische Lösung. Um ihres guten Karmas Willen, sollten es die Nordrheinwestfalen aber unbedingt mit der Abwahl des Noch-Ministerpräsidenten und Ex-Zukunftsministers bewenden lassen. Ex und Hopp, der Steiger kommt.