Schlagwort-Archive: KulturEvolution

Algorithmische Bevölkerungskontrolle per Singularität

Vergesst #Prism, #Tempora, #Xkeyscore und Konsorten, hier kommt die Singularität:

Die Vision ist ein in Echtzeit aktualisierender und der statistischen Gesamtheit nahekommender Datenpool – quasi eine permanente globale Volkszählung mit integrierter Demoskopie und Zugriff auf das gesamte Weltwissen – als Grundlage für ein mächtiges soziologisches Universaltool.
Dieses planetare Parabewusstsein wird nicht nur die Prognose, sondern auch die proaktive Korrektur unerwünschten Nützlingverhaltens durch quantitativ und qualitativ optimierte Interventionen auf wissenschaftlich valider Basis ermöglichen. Ein selbstlernendes und somit zunehmend ressourcenschonendes Instrument zur nachhaltigen Behauptung der Weltherrschaft.
Am Ende werden drei strategisch platzierte Twitter-Feeds und ein paar Likes genügen und der nächste Konsumentenkrawall ist schon beendet, bevor er überhaupt gedacht wurde.

#KulturEvolution

FRANKFURT +++ Möglich, dass der bürgerliche Besinnungsaufsatz den Thatcher-Biograph Charles Moore im erzkonservativen Daily Telegraph ablieferte, nicht nur Constantin Seibt inspiriert hat. Jetzt fürchtet offenbar auch schon Frank Schirrmacher in der FAZ, dass die Linken recht haben könnten.

#Afghanistan: US-Truppen vollständig assimiliert

KABUL Respekt für Sitten und Gebräuche des Gastgeberlandes, ohne Frage eine Stärke der US-Army: 15 Prozent Provision sind halt landesüblich.
Na ja, immer noch günstiger als Bahnhöfe, Olympiaden, Fußballweltmeisterschaften oder ein paar Bankkonten.

Ein schönes Kompliment aus dem Hause Springer

welt-online warnt vor grüner Gefahr: Die Grünen entwickeln sich zur Enteignungspartei. Die Vorstellungen zur Bürgerversicherung sind ein Anschlag auf die Mitte der Gesellschaft.
Möglicherweise hat ausgerechnet diese ominöse ‚Mitte der Gesellschaft‘ die Privatisierung ihrer Steuern durch Energiekonzerne, Banken, Hoteliers und Pharmaindustrie satt – warum sie dann aber bloß die Grünen wählen sollten?

# S21 – Ein Lied, zwo drei!

Diese E-Mail erreichte mich gestern Abend: «Hallo in Köln, ist Dir dieses Lied schon untergekommen? Ich habe es letzten Montag auf der Radolfzeller Demo mitgesungen. Die Weiterverbreitung ist vom Verfasser ausdrücklich erwünscht. Wer es ist, weiß ich aber nicht. Beste Grüße, unbekannterweise Juliane»
Weil mir gerade die anonyme Volksmusik so besonders am Herzen liegt, will ich der Juliane also artig danken und den Text als kulturanthropologisches Artefakt  sichern: Weiterlesen